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Ole Dost: Südindische Froschperspektiven

Der Sommermonsun hüllt die indischen Western Ghats Tag und Nacht in unablässigen Regen. Immer mehr Angehörige der wohlhabenden indischen Mittelschicht haben den Naturtourismus für sich entdeckt und bereisen die Nationalparks in dieser Mittelgebirgskette, die sich im westlichen Teil des indischen Subkontinents von Mumbai bis zur Südspitze des Landes erstreckt.

Im sommerlichen Dauerregen  sind Touristen eher selten. Viele Gästehäuser sind geschlossen, geführte Safari-Fahrten durch die Tiger- und Elefantenreviere sowie diverse Dschungeltrekking-Angebote ruhen. Für Froschfans ist das jedoch die beste Zeit, denn zu keiner anderen Jahreszeit sind die Froschlurche in Indiens letzten Regenwäldern leichter zu beobachten.

Unser Referent, Ole Dost, verbachte im Juni 2017 mit seiner Familie zehn Tage in einem Haus mitten im verregneten Wald, um die größtenteils endemischen Froschlurch-Arten zu fotografieren, die sich nicht nur auf Büschen und Waldwegen in der Umgebung aufhielten, sondern oftmals in unmittelbarer Nähe z. B. an der Hauswand zu finden waren Ein zweiter Aufenthalt im August 2018 führte zu weiteren Frosch- und auch Schlangenbeobachtungen.